- S t i c h w o r t v e r z e i c h n i s -



Anamorph: Das weit verbreitet Bildformat "16:9" wird "Anamorph" genannt und ist heutzutage Standart bei DVDs. Dabei wird der Film seitlich gestaaucht. Durch diese Methode ist auf einem "16.9"-Fernseher eine hohe Bildqualität garantiert. Das Format macht sich bei "4:3"-Geräten durch schwarze Balken im oberen und unteren Bereich des Films bemerkbar.


Best Boy: Ursprünglich der Chef-Assistent des Gaffers. Heutzutage ein
allgemeiner Ausdruck für einen Chef-Assistenten. Auch Frauen heißen Best Boy.

Bildformat: Das Bildformat enthält die Information über das Seitenverhältnis des Bildes auf dem Ausgabegerät. Das Format: Breite zu Höhe. Dabei wird entweder auf das Verhältnis x : 1 oder auf glatte Werte normiert. Typische Bildformate sind:
Fernsehen: 1,33:1 (4:3)
Widescreen-Kinoformat: 1,85:1
Cinemascope-Format: 2,35:1
Europaeisches Kinoformat: 1,67:1
Breitbildfernsehformat: 1,78:1 (16:9)

Bildmischer: Ein Mischpult zum überblenden bzw.gleichzeitigem anzeigen mehrerer Videoquellen

Blue Screen: Wenn eine Person vor einer gezeichneten oder computergenerierten Umgebung gesetzt werden soll, wird der Blue Screen, zu deutsch "Blaue Fläche", benutzt. Der Schauspieler oder Moderator wird vor einer blauen Fläche aufgenommen und später der Hintergrund durch diverse Motive ersetzt.

"Dolby Digital": Das "Dolby Digital" Tonsystem ist heutzutage Standart in Kinos und auf DVDs. Es umfasst sechs Kanäle (Vorne L+R, Mitte, Surround L+R und Bass) und der Frequenumfang beträgt 0,02 bis 20khz. Sogar im digitalen Fernsehen wird "Dolby Digital" mittlerweile desöfteren eingesetzt. Das Format wird seit 1992 in den Kinos eingesetzt und löste seinen Vorgänger "Dolby Surround" seither stetig weiter ab.

Dolly: Ein auf Schienen fahrender Wagen der für eine Kamera-Fahrt benutzt wird. Das Stativ mit Kamera wird auf dem Wagen geschoben.

DV: Die Abkürzung "DV" steht für das "Digital Video" System von Sony. Dabei handelt es sich um digitales 1/4-Zoll-MAZ-Format, das mit zwei Kasettengrößen funktioniert, also standart DV und MiniDV. Das System ist durch seine gute Qualität und der FireWire-Schnittstelle sehr beliebt.

DVD: Digital Versatile Disc, Digitale Video Disc; DVD ist hochkapazitiver Datenträger für Daten, Bild und Ton. Die Kapazität einer Einschicht-DVD ist mit 4,7 Gigabyte ca. 7mal höher als die einer CD.

DVD-Authoring: bezeichnet die Bearbeitungstechnik für Filme oder Videos, mit der diese in das gewünschte Video-Format gebracht werden Im Unterschied zu reiner Videoschnitt- Technik, umfasst DVD-Authoring auch das Erstellen von einfachen oder komplexen Menüs, das Teilen von Videos in Kapitel bis hin zum Einbinden von Untertiteln und dem Anlegen mehrerer Tonspuren für unterschiedliche Sprachen.

Easteregg: (dt.: Osterei) bezeichnet die Eiersuche an Ostern und genauso kann man auf vielen DVDs kleine Überraschungen finden. Oft durch Spaß an der Sache bauen die Produzenten "Hidden Features" ein, welche meistens durch spezielle Tastenkombinationen erreicht werden können.

Editing : Prozess des Zusammenschneidens des endgültigen Films. Arbeit des
Editors in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur.

Einstellung: Die Einstellung bezieht sich auf den sichtbaren Bildausschnitt, (Totale, Normale, Detail) in Verbindung mit der Brennweite und Blende.

Executive Producer: Produzent, der nicht mit den technischen Aspekten des Films zu tun
hat, sondern sich primär um die rechtlichen und geschäftlichen Aspekte kümmert.

Imagefilm: ist ein kurzer Film, der die Tätigkeiten eines Unternehmens positiv darstellt. Ein Imagefilm hat normalerweise eine Spiellänge von nicht mehr als 10 Minuten



Location Scouting: Finden geeigneter Drehorte. Arbeit während der Pre-Production Phase.

Loop: (Looping) dt. Endlosschleife, ein sich ständig wiederholendes Ereignis, in unserem Fall Video-Clips

Nachbild: Unser Auge löscht ein gesehenes Bild nicht sofort, sondern benötigt ein unbestimmte Zeit. Zum Beispiel, wenn man mit einem Fotoapart geblitzt wird, bleibt ein Restpunkt an der Stelle des Blitzes noch für kurze Zeit sichtbar, obwohl dieser nicht mehr vorhanden ist. Das nennt man "Nachbild".
Kino und Fernsehen nutzen die Schwächte um eine schnelle Abfolge von Bildern zu einer fließenden Bewegung verschmelzen zu können, denn das Auge reagiert zu träge, um die Dunkelphasen zwischen den Bilder zu erkennen.


NTSC: gehört zu den drei verbreitesten Videoformaten die es derzeit auf dem Markt gibt.
NTSC (National Television Systems Committee)
Hauptverbreitung: USA; Auflösung: 720x480; FPS: 30 Vollbilder (60 Halbbilder)
Entwickler: Mehrere größere Elektronik-Firmen in den USA (u.a. RCA und General Electric); Erscheinungsjahr: Anfang 1950


Null-Kopie: Die erste Kopie, nachdem der Film fertig geschnitten wurde, nennt man "Nullkopie". Sie dient zur Überprüfung von diversen Einstellungen wie Helligkeit, Farbe und zur Kontrolle des Schnitts.


Post-Produktion: Unter Post Production versteht man die Nachbearbeitung des Filmmaterials, die auf den Dreh folgt. Wichtigste Stationen der Post Production sind die Montage, die Musikuntermalung, das Hinzufügen von Spezialeffekten und die (Nach-) Synchronisation durch die Schauspieler oder Sprecher.


Pre-Produktion: Der Zeitraum vor dem eigentlichen Drehbeginn.

Kann z.B. Location-Scouting, Set Construction oder auch Casting abdecken.


Storyboard: Ein Storyboard besteht aus Einzelbildern, die die Abfolge eines Films erläutern. Storyboards werden sehr häufig bei Actionszenen, aber auch bei Special Effect- Szenen eingesetzt.

Visual Effects: Nachbearbeiten des eigentlichen Filmmaterials.

Anpassen der Farben, Entfernen von ungewünschten Bildinhalten usw.

Voice-Over: Die "Stimme aus dem Off". Eines der bekanntesten Voice-Overs düfte die Erzählerstimme in der ursprünglichen Version von Bladerunner sein.




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